Spen­den­auf­ruf für den Volks­bund Deut­sche Kriegsgräberfürsorge

Lie­be Mit­bür­ge­rin­nen und Mitbürger,

vom 20. Okto­ber – 23. Novem­ber 2014 wer­den, wie bereits in den ver­gan­ge­nen Jah­ren, Mit­glie­der der Reser­vis­ten­ka­me­rad­schaft die Haus­samm­lung des Volks­bun­des Deut­sche Kriegs­grä­ber­für­sor­ge e.V. durchführen.

Wir wer­den um eine Spen­de bit­ten, die zur Erhal­tung der Kriegs­grä­ber­stät­ten als Orte der Erin­ne­rung, Besin­nung und Mah­nung für den Frie­den dient. Gera­de in einer Zeit, in der Krieg, Ter­ror und Gewalt in vie­len Tei­len der Welt das täg­li­che Gesche­hen lei­der immer noch beherr­schen, kommt der Kriegs­grä­ber­für­sor­ge beson­de­re Bedeu­tung zu. Das Ergeb­nis der Samm­lung wird ins­be­son­de­re den Arbeits­be­rei­chen Jugend‑, Schul- und Bil­dungs­ar­beit des Volks­bun­des zu Gute kommen.

Leit­ge­dan­ke des Volks­bun­des ist die über den Tod hin­aus­rei­chen­de Ach­tung vor dem Men­schen und die dar­aus erwach­sen­de Ver­pflich­tung, den Toten der Krie­ge eine wür­di­ge Ruhe­stät­te zu geben und die­se gemäß Auf­la­ge des inter­na­tio­na­len Völ­ker­rechts (Gen­fer Kon­ven­ti­on) auf Dau­er zu erhalten.

Der Volks­bund erhält die Grä­ber von über 1,5 Mil­lio­nen Opfern von Krieg und Gewalt­herr­schaft, ob Deut­sche oder Aus­län­der, ob Sol­da­ten oder Zivi­lis­ten, Opfer ihres Glau­bens, Opfer von Ras­sis­mus oder der poli­ti­schen Über­zeu­gung. Seit 1992 hat der Volks­bund über eine Drei­vier­tel­mil­li­on Kriegs­to­te in ihren ursprüng­li­chen Grab­la­gen gefun­den und auf zen­tra­le Fried­hö­fe überführt.

Der Volks­bund führt sei­ne Arbeit im direk­ten Auf­trag der Bun­des­re­gie­rung in über 80 Län­dern der Welt durch und arbei­tet eng mit den poli­tisch Ver­ant­wort­li­chen und befreun­de­ten Orga­ni­sa­tio­nen zusammen.

Der Volks­bund hilft Ihnen in allen Fra­gen der Kriegs­grä­ber­für­sor­ge und erle­digt im Auf­trag von Ange­hö­ri­gen Grab­schmuck­auf­trä­ge. Er orga­ni­siert Ange­hö­ri­gen­rei­sen und Infor­ma­ti­ons­fahr­ten für die unter­schied­lichs­ten Ziel­grup­pen zu Kriegsgräber­stätten im In- und Aus­land. 2013 hat der Volks­bund über 34.000 Anfra­gen nach Grab­la­gen bear­bei­tet. Eini­ge Schick­sa­le konn­ten auch in Rein­hard­s­hagen geklärt wer­den. Mit 100 € kann man einen Kriegs­to­ten suchen, iden­ti­fi­zie­ren und ihn auf sei­ne letz­te Ruhe­stät­te bet­ten. Mit 10 € kann man ein Kriegs­grab ein Jahr lang pflegen.

Bei der Samm­lung im Jahr 2013 haben Sie, die Bür­ge­rin­nen und Bür­ger der Gemein­de Rein­hard­s­hagen, einen Betrag von 5.850,00 € gespen­det. Seit 1992 beläuft sich die Gesamt­spen­den­sum­me in Rein­hard­s­hagen auf fast 87.000 €.

Die Reser­vis­ten aus Rein­hard­s­hagen haben mehr­fach akti­ve Bei­trä­ge zum Frie­den nach dem Mot­to „Ver­söh­nung über den Grä­bern — Arbeit für den Frie­den“ geleis­tet und Arbeits­ein­sät­ze auf deut­schen Sol­da­ten­fried­hö­fen in Ost­eu­ro­pa absolviert.

Ich hof­fe auch im Jahr 2014 auf Ihre groß­zü­gi­ge Spen­den­be­reit­schaft und verbleibe

mit freund­li­chen Grüßen

Roland Gade
1. Vor­sit­zen­der